
Samoëns Touren in Hochsavoyen
Tour 21 Aouille de Criou
Der markante, schroffe Aouille de Criou zeigt sich von Samoens aus mit abweisender Felswand. Doch rechts davon lockt der bequeme, stille Gipfelaufstieg über Almwege und Bergpfade.
Der Bergfreund, der in Hochsavoyen in Samoëns seinen Urlaub genießt, wird vom lockenden Gipfel des Aouille de Criou - 1.500 Meter steil aufragend über dem Tal der Giffre - zum Bergwandern eingeladen.
Die jährliche Tour de France führt oft durch Samoëns. Für Freunde des Radsports ist das vielleicht einen Besuch wert. Der dominante Berg im Tal der Giffre mit seiner abweisenden Felswand ist ein Wahrzeichen des Alpendorfs und für den Fotografierenden ein prächtiges Motiv.
Den Wanderer lockt der sanft ansteigende Berghang östlich von Samoëns zum Besteigen des Aouille de Criou. Es erwartet ihn ein herrlicher Rundblick bis zum dominanten Montblanc. Samoëns liegt traumhaft im Tal der Giffre in Hochsavoyen. Herrliche Spaziergänge und Wander-Touren sowohl im Ort als auch in der Umgebung locken zu eindrucksvollen Naturerlebnissen:
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Samoëns Wander-Tour Aouille de Criou mit Montblanc-Blick |
Von der Kirche im Zentrum Samoens sind etwa 1.700 Meter zum Start des Aufstiegs im kleinen Ort Vallon d' en Bas, östlich von Samoens zurückzulegen. Beinahe bis hierher zur Kapelle des Ortes kann der Naturfreund auch fahren. Die Parkmöglichkeit ist etwa fünf Minuten Gehzeit entfernt. Damit ist die Wanderung zum Gipfel und zurück eine halbe Stunde kürzer.
Aufstieg
Der mit "L'Alpage du Trot" beschilderte Weg steigt gemütlich durch den Wald. Bald begeistert der überraschende Ausblick zum Mont Blanc im Süden.
Die Fotografien mit ins Bild führende Bäumen als Vordergrund erinnern später an die schöne Landschaft Savoyens. Ab 1.400 Metern Höhe bleibt der Wald zurück und der Blick wird noch freier.
Nahe dem Chalet du Trot gibt es in der Hochsaison die Möglichkeit zur Einkehr. Ein Schild beim Chalets de Pertuet lädt den Bergfreund ein. Es gibt Getränke und frischen Ziegenkäse.
Chalets de Criou - Aouille de Criou
Der schützende Zaun bewahrt den Wanderer und Weidevieh vor der Gefahr eines Absturzes. Jetzt biegt der gut begehbare Bergpfad durch blühende Almmatten weiter und nahe ist das Ziel, der Gipfel des Criou mit dem Gipfelkreuz zu sehen.
Am Gipfel und Rückweg

Weitere Wanderinfos

Spazieren in Samoëns Lac aux DamesSehr schön zeigt sich der Aouille de Criou vom See Lac aux Dames aus. |
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| In Seenähe liegt westlich Morillon. Bei einer Runde um den See lohnt der Besuch dieser Gemeinde.
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Kommentare
Tour 22 28 30 - Fer à Cheval>
Nahe Samoëns im Tal der Giffre in Hochsavoyen, Frankreich, lockt das Naturschutzgebiet Fer à Cheval (das Hufeisen) zwischen Genfer See und Montblanc mit seiner grandiosen Landschaft. In Savoyen lockt Samoëns - ein ruhiger, freundlicher Ferienort im Tal der Giffre - im Sommer mit herrlichen Spaziergängen, Wanderungen und Bergtouren.
Einige Autominuten Richtung Sixt Fer à Cheval erreicht der Naturfreund das Naturschutzgebiet Fer à Cheval. Eine treffende Bezeichnung, denn das Tal der Giffre umgeben hufeisenförmig steil aufragende Berge.
Tour 28 Chalet du Boret
Hier wird die fast ebene Wanderrundtour zum Ziel der Welt erweitert: Es geht alternativ hinauf zur in über 1.300 Meter Höhe gelegene Almhütte Boret (Chalet du Boret).
Tour 30 Chalet Buet
Im Naturschutzgebiet Fer à Cheval (das Hufeisen) nahe Sixt-Fer-à-Cheval lockt als weittere Alternative die leichte Wandertour zum Refuge de Grenairon mit traumhafter Aussicht auf den Mont Buet und ele Bound du Monde (dem Ziel der Welt). Südlich von Sixt-Fer-à-Cheval beginnt die Wanderung in Salvagny beim östlich auf 896 Metern Höhe gelegenen Parkplatz.
Tour 22: Von Plan de Lacs im Tal der Giffre zum le Bound du Monde

Bild: Wandern im Tal der Giffre im Naturschutzgebiet Das Hufeisen, Savoyen
Viele Wasserfälle stürzen in das Hufeisen geformte Tal in die Tiefe. Viele Motive locken zum Fotografieren.
Das Ende des Tales heißt Le Bound du Monde (das Ziel der Welt) und ist das Ziel.
Der breit und sanft ansteigende Wanderweg führt am Ufer der Giffre an Wasserfällen vorbei. Schöne Rastplätze laden zu Pausen ein.
Am linken Ufer der Giffre aufwärts führt auch ein Weg zum "Ende der Welt".
Einladend ist der Uferweg für Familien mit Kindern, die gerne im Wasser und Schotter spielen. Picknick-Plätze gibt es hier reichlich.
Alternative Tour 28: Aufstieg zum Chalet du Boret
Mit schönen Talblicken und zu den Gipfeln geht es sanft auf und ab, weitgehend am Hang entlang und imposanten Blick zum Talende. Was kaum bekannt ist: Nur zwei Kilometer Luftlinie nördlich verläuft hier die Grenze von Frankreich zur Schweiz.
Bald wird der höchste Punkt der Rundstrecke mit 1.403 Meter erreicht. Wenig später erreicht der Bergfreund beim 1.343 Meter hohen Ende der Welt sein Ziel. Hier überblickt er beinahe den gesamten Rückweg (Bild rechts unten).
Tour 22 und 28: Rückweg nach Plan de Lacs

Uns lockt der schönere Weg am linken Ufer am Schneefeld vorbei. An den Hängen zeigen sich imposante Wasserfälle.
Für die Wanderzeit der knapp neun Kilometer langen Gesamtstrecke mit 450 Höhenmetern sollten etwa dreieinhalb Stunden geplant werden.
Gut ist hier sich mehr Zeit zu nehmen zum Schauen, Fotografieren und Staunen über die Pracht des Tales. Zur Belohnung winkt bei der Rückfahrt Eis oder Kaffee in Sixt-Fer-à-Cheval an den Uferterrassen der Giffre.
Bild: An der Giffre Bild: im Fer à Cheval Naturschutzgebiet
Bild: ins Tal der Giffre und den Wasserfällen am Weg vom Chalet du Borets zum Ziel der Welt Das Ziel der Welt - Le Bound du MondeTour 30 Chalet Buet: Refuge de Grenairon mit Buetblick in Fer à Cheval

Aufstieg vom Les Praz de Salvagny
Hier zweigt nach Norden der markierte Wanderweg vom Almsträßchen hinauf zu unserem Ziel, das Refuge de Grenairon (Chalet Hotel du Buet) - von der Rundwanderung als Rückweg vorgesehen. Empor durch den Wald ändert sich der Weg bald zu einem aussichtsvollen Pfad durch die Bergwiesen.
Immer wieder begeistert der Ausblick nach Norden und Nordosten zum le Bound du Monde (Das Ziel der Welt), zu den Les Dents-Blanches (Die weißen Zähne) und zum Schweizer Grand Mont Ruan. Hier überrascht der üppigen Wuchs der Alpenblumen und -pflanzen. Hoch ragt der gelbe Enzian empor und blüht hier besonders prachtvoll.
Refuge de Grenairon (Chalet Hotel du Buet)
Der Bergpfad schlängelt sich gemächlich höher und höher. Er gibt den Blick frei in Richtung Westen zu den. Dahinter liegt das berühmte Reserve Naturelle de Passy - mit grandiosem Ausblick auf den Mont Blanc.
Auf 1.974 Metern Höhe erreicht der Bergfreund das Refuge de Grenairon. Die private Berghütte ist von Anfang Juni bis Ende September - je nach Schneelage - geöffnet.
Sicherheitshalber ist es empfehlenswert, genügend zum Trinken mitzunehmen. Wenn die Berghütte - auch Chalet Hotel du Buet genannt - geöffnet hat, wird hier einiges geboten.
Bequemer Abstieg
Alternativ Besuch des Wasserfalls Cascade de Rouget
Die Almstraße, die gleich zu Beginn der Tour verlassen wurde, führt sehr bequem sanft absteigend zurück zum Ausgangspunkt. Abschließend bietet sich noch der kleiner Abstecher an zum grandiosen Wasserfall Cascade du Rouget.
Die Straße von Salvagny etwa drei Kilometer nach Süden fahrend, kann der Besucher das Naturschauspiel direkt bestaunen.
Weitere Wanderinformationen
- Tourenlänge 12km
- Höhendifferenz = 1.078m
- Gehzeit in Stunden = 5 - 6
- tiefster Punkt = 896m
- höchster Punkt = 1.974m
- Leistungsbedarf (Punkte) = 45
Empfehlenswert ist die Wanderkarte von IGN, Samoëns Haut-Giffre, Top 25 3530 ET im Maßstab 1:25.000.
Kommentare Besucher + Autor


da möchte ich rasten.
Danke dir. Viele liebe Grüße Ursula
Tour25 Cascade du Rouget, bessere Fotos
Blick auf den Buet von der Wanderung nahe der Cascade du Rouge
Täglich werden zahllose, beliebig austauschbare Fotos "geknipst" anstelle Bilder mit der eigenen Sichtweise zu fotografieren. Standortwechsel und damit ein anderer Vordergrund schenken bessere Fotos.
Wie wichtig beim Fotografieren mit der eigenen, persönlichen Sichtweise oft der Standort ist, zeigen Aufnahmen der Wasserfälle du Rouget in Hochsavoyen im Vergleich.
Vier Fotos stellen dem Betrachter immer den selben Wasserfall vor. Nur der Wechsel des Standortes variiert den Vordergrund. Damit der an Details der Aufnahmen Interessierte die Bilder in ihren Einzelheiten besser auf sich wirken lassen kann, werden die Bilder auch im Vollbildmodus gezeigt.
Besser Fotografieren in der Natur durch Variieren und Vergleichen - Samoens, Cascade du Rouget - ein Beispiel
Wenn du die Bilder genauer betrachtet hast - gefällt dir vielleicht eines besonders gut. Die Unterschiede der Fotos ergeben sich aus dem Standpunkt, aber auch aus der Zusammenstellung des Inhaltes (der Sichtweise).
Bewußt habe ich für den Vergleich ein beliebtes Ausflugsziel in den Alpen gewählt. Die Cascade du Rouget - Königin der Alpen in Hochsavoyen - zählt zu einem der schönsten Naturerlebnisse. Der Wasserfall ist von Samoens - einem kleinen Ferienort im Tal der Giffre - in wenigen Autominuten zu erreichen.
Zuerst stelle ich die Bilder zum Betrachten vor. Es ist immer der gleiche Wasserfall. Nur Standort und Sichtweise sind abweichend. Lasse die Bilder auf dich einwirken. Klicke auf das erste Bild und sehe dir die Bilder nacheinander an. Die fast viermal so große Abbildung der Fotos erleichtert Dir das Vergleichen.
11.15 a12 [b26=8ab2:Ss- Rouget-13-{b81] g181-d859 08.20 Ca1
Cascade du Rouget - Was unterscheidet die Fotos?
Wenn du die Bilder genauer betrachtet hast - gefällt dir vielleicht eines besonders gut. Die Unterschiede der Fotos ergeben sich aus dem Standpunkt, aber auch aus der Zusammenstellung des Inhaltes (der Sichtweise).
- Bild 1 S = Aufnahme nahe der Straße
- Bild 2 B = Vordergrund Baum und Hang
- Bild 3 R = Ruhig fließt der Giffre de Fonts ab
- Bild 4 L = Lebendiges Wasser durch Steine im Bach
Cascade du Rouget - Was unterscheidet die Fotos?
Wenn du die Bilder genauer betrachtet hast - gefällt dir vielleicht eines besonders gut. Die Unterschiede der Fotos ergeben sich aus dem Standpunkt, aber auch aus der Zusammenstellung des Inhaltes (der Sichtweise).
- Bild 1 S = Aufnahme nahe der Straße
- Bild 2 B = Vordergrund Baum und Hang
- Bild 3 R = Ruhig fließt der Giffre de Fonts ab
- Bild 4 L = Lebendiges Wasser durch Steine im Bach
Vier Standorte - vier verschiedene Sichtweisen
Bild 1 S: Nahe der Straße werden die meisten Fotografien gemacht. Der Standpunkt und Bildausschnitt wurden so gewählt, dass der bequeme Wanderweg im Vordergrund zusammen mit dem aufragenden Baum in das Bild führt.
Bild 2 B: Nahe am Wasserfall zeigt sich ein ganz anderes Bild. Im Vordergrund weist der schräge Baum und das querliegende, tote Holz auf der Hangwiese auf eine unberührte Natur. Das Wasser stürzt sich schleierbildend herab. Die Unschärfe des fallenden Wassers betont die rasante Bewegung. Allerdings wird der Fall nicht bis ganz unten gezeigt.
Bild 3 R: Das Bild zeigt den gesamten Wasserfall, von oben bis unten. Der Vordergrund wirkt durch das still abfließende Wasser beruhigend auf den Betrachter.
Bild 4 L: Der Standort zwischen den beiden Fotos B und R belohnt den Fotografen mit einem lebendiger fließenden Wasser. Er vermittelt das Plätschern des Wassers im Vordergrund zum Rauschen des Falles dahinter.
Nahaufname Cascade du Rouget
Als Dank für Dein Interesse der Wasserfall von einem ganz anderen Standpunkt. Entlang des Hanges führt ein Wanderpfad empor. Hier geht es nahe an die oberere Stufe des Falls. Hier zeigt sich noch viel eindrucksvoller die gewaltige Kraft des Wassers.
Das Album Wasserfälle Cascade du Rouget zeigt die geklickten Bilder viel größer als hier im Bericht. Sie wirken besser und der Betrachter erkennt mehr Details.
Cascade de la Pleureuse und Cascade de la Sauffaz
Die kurze Wanderung wahlweise als Ergänzung entlang des Baches am Wasserfall hoch und die Straße weiter führen zum oberen Parkplatz. Dort sind die beiden Wassefälle de la Pleureuse und de la Sauffaz zu sehen.
Bei dieser kurzen Tour ist der Blick zum Buet, anderen Bergen und ins Tal der Giffre eine wundervolle Ergänzung zum Besuch der Cascade du Rouge.
Es kommt auf Deine Vorstellung an,
auf Deine Sichtweise der Welt und der Natur. Du siehst eine Fotografie und es weckt in Dir Bilder, Handlungen und Erinnerungen. Das will ich mit meinen Aufnahmen wecken. Empfindungen, Gefühle, Stimmungen. Ein Bild spricht zu jedem von uns anders.
Denn wir nähern sich einem Bild oder Motiv mit unserer eigenen, inneren Welt - unserer Sicht der Dinge. Das zeigt auch die Abfrage. Es gibt keinen Gewinner oder Verlierer. Es gibt kein bestes Bild.
Wenn Du Dich für ein Bild entscheidest, gewinnst Du neue Informationen über Dich. Wenn Du diese "Handschrift" beim Fotografieren anwendest, wird es mehr interessante und ansprechende Fotos geben.
Die Wahl des Standortes, des Vordergrundes u.a.m. sagt eigentlich mehr über das Wesen des Betrachters aus als über das Motiv. Deine Sichtweise ist genau so richtig wie alle anderen.
Kommentare
Hallo Michaela, Du hast es sehr gut erkannt: Es kommt auf die Vorstellung an - auf unserer Sichtweise der Welt, der Natur, des Wasserfalls. Du siehst das Foto und es weckt in Dir Bilder und Handlungen. Das ist es, was ich mit meinen Bildern vermitteln will. Empfindungen, Gefühle, Stimmungen.
Das Bild spricht zu jedem anders. Denn ein jeder von uns nähert sich dem Bild oder Motiv mit seiner eigenen, inneren Welt - seiner Sicht der Dinge. Das zeigt auch die Abfrage. Sie kennt keinen Gewinner oder Verlierer. Es gibt kein bestes Bild in diesem Sinne. Wer sich aber für ein Bild entscheidet , der gewinnt Informationen über sein Wesen. Und sollte beim Fotografieren diese seine Handschrift auch einbringen. Dann wird es viel mehr interessante und ansprechende Aufnahmen geben.
Die Wahl des Standortes, des Vordergrundes u.a.m. sagt eigentlich mehr über das Wesen des Betrachters aus als über den Wasserfalls. Deine Sichtweise der Änderung des "Wesens" des Wasserfalls ist jedoch genau so richtig wie alle anderen . Herzlichen Dank für deine wertvollen Zeilen. Herzlichen Gruß Johann




